And the winner is…

 

Der zum zweiten Mal vergebene ökumenische Preis der Zürcher Kirchen geht an den österreichischen Beitrag «Welcome to Sodom» von Florian Weigensamer und Christian Krönes. Die fünfköpfige kirchliche Jury zeichnet am Zurich Film Festival damit einen Film aus der Wettbewerbsreihe „Fokus: Schweiz, Deutschland, Österreich“ aus. Das Preisgeld beträgt 5000 Franken.

 

«Das dokumentarische Porträt der grössten Elektro-Müllhalde der Welt und ihrer Bewohner überzeugt mit seiner visuellen Wucht», begründet Jurypräsidentin Lucie Bader die Wahl. Durch die emotionale Dichte der filmischen Erzählung stelle sich dem Publikum unmittelbar die Frage nach der persönlichen Verantwortung für die Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung, so Bader weiter. Für sie „brennt das Feuer von Sodom auch in der Zuschauerin lange nach. Wenn ich tagsdarauf im Zug sitze und Mobiltelefon und Kabel aus der Tasche ziehe, sehe ich das Flackern des brennenden Elektroschrotts in Ghana vor meinen Augen.“

 

Jurymitglied Zeno Cavigelli, katholischer Theologe und Synodalrat, „hängt der Gestank in Sodom bis heute in meiner Nase.“ Aber der Film zeige nicht nur Müll, sondern Menschen, die auf apokalyptischem Boden leben.“

 

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Zurich Film Festival – «Welcome to Sodom»